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IT als oberfränkischer Innovationsmotor

MEDIENINFORMATION — Bayreuth, 03.05.2010

(Selb) Geschäftserfolg braucht Begeisterung und Individualität. Darin waren sich die Teilnehmer einer Veranstaltung aus der Reihe der LivingLogic-Begeisterungsmomente 2010 am Ende einig. Diese Tagung wurde erstmals zusammen mit dem Bayerischen IT-Cluster BICC-Net (als bayernweit publizierter BICC-TALK) und als Teil des Jahresprogramms des IT Cluster Oberfranken organisiert. Die Besucher gaben damit Claus Huttner, Vorstand des IT-Clusters Oberfranken e. V. Recht, der bereits in seiner Begrüßung den Abend als eine „Veranstaltung der Superlative“ bezeichnete. Die Teilnehmer - alle Anwender, Anbieter aus vielfältigen Branchen, Organisationen, IT-Unternehmen und Agenturen - erhielten durch die unterschiedlichen Vorträge namhafter Referenten interessante Einblicke und eine ganz neue Sichtweise.

Zu Beginn seines Vortrags „Vitamin C für das Unternehmen – das moderne Varianten-Management“ erläuterte Thomas Feike, Vorstand der VLEXsolutions AG Kulmbach den Zuhörern eindrucksvoll die Unternehmensstrategie „Vitamin C“ am Beispiel der VLEXgroup. Sein Erfahrungsbericht zeigte wie ein modernes Varianten-Management funktioniert. Die VLEXgroup als IT-Komplettanbieter verknüpfe Software Development mit Sales, Marketing Consulting und Business Development. “Der Kunde profitiert von den optimierten Prozessen, der Flexibilität und Komplexität, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und ausgebaut wird“, führte Feike aus. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass der Faktor Mensch – bei aller Rationalität – enorm wichtig ist.

Auf 30 Jahre internationale Erfahrung in der IT Industrie kann Richard Seibt, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Foundation zurückgreifen. In seinem Vortrag „Megatrend Open Source – Warum?“ definierte er drei Businessmodelle: Open Source Consulting Model, Commericial Open Source Model und Open Source Consortium Model. Jedes Geschäftsmodell wurde genau durchleuchtet und in seine Einzelteile zerlegt. Die Entwicklung und Finanzierung wurde dabei ebenso angesprochen wie Gründe und Vorteile des jeweiligen Modells. Richard Seibt ist überzeugt: „Open Source steht für Intensität und Individualität und ist eng verbunden mit dem geschäftlichen Erfolg.“ Die Kultur, dass Vermögen in die Softwareentwicklung investiert wird, müsse sich in Deutschland allerdings erst noch entwickeln. „Da sind uns andere Länder weit voraus“, so Seibt weiter. Die Zuhörer konnten danach beurteilen, ob bereits das richtige Business-Modell hinter ihrer eigenen Lösung steckt oder ob Handlungsbedarf besteht.

Einen ganz anderen, aber ebenso wichtigen Aspekt, für den Geschäftserfolg brachte Extremsportler Hubert Schwarz ins Spiel „Jeder Mensch kann über sich hinauswachsen, wenn er den Mut und den Willen aufbringt, Wagnisse einzugehen und sich mit Leidenschaft zu engagieren“ sagte Hubert Schwarz. Er beherrscht die Kunst, Grenzen zu überwinden. Mit seinem Vortrag „Erfolgsfaktor Leidenschaft!“ fesselte der frühere Ausdauersportler, der heute ein erfolgreicher Unternehmer ist, die Zuhörer. „Ein starker Wille und die richtige Balance zwischen Augenmaß und Wagemut lassen uns ehrgeizige Ziele erreichen, persönliche Grenzen überwinden und zum Vorbild in einer starken Gemeinschaft werden“, ist sich Hubert Schwarz sicher. Diese Erkenntnis sollte sich jeder Unternehmer, der Erfolg haben möchte, zu Herzen nehmen.

Mit seinem Vortrag „Der Kundenerfolg ist alles was zählt“ schloss Dr. Alois Kastner-Maresch, Vorstandsvorsitzender der LivingLogic AG, den Abend. Seine Kernaussage „Der Kundenerfolg ist alles, was zählt“ verdeutlichte er durch verschiedene Beispiele und spannte gekonnt den Bogen bis hin zu der Aussage „Das Denken ist alles, was zählt.“ Geschickt stellte er den lokalen Bezug zur Region Hochfranken her und führte emotional an das Thema und die damit verbundene Mission „Positives in Oberfranken voran zu bringen“ heran. Sehr deutlich machte Alois Kastner-Maresch die damit verbunden Ziele: zu überraschen, etwas zu bewegen und zu begeistern. Diese Mission wird künftig auch im Zentrum der Website www.begeisterungsmomente.de stehen. Sein Fazit: „Es wird spannend sein, zu verfolgen, ob und inwiefern eine Website diese Mission unterstützen kann.“

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(von links) Philipp Ambrosch (Vorstand LivingLogic), Prof. Richard Göbel (Hochschule Hof), Hubert Schwarz, Richard Seibt (OSBF), Robert Stabl (BICC-NET), Claus Huttner (Vorstand IT-Cluster Oberfranken), Thomas Feike (Vorstand VLEXsolutions), Dr. Alois Kastner-Maresch (Vorstand LivingLogic)