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Rainer Kober, Herausgeber der ECHT Oberfranken

Vorsitzender von Kronach Creativ

Rainer Kober machte anlässlich der dritten ECHTnacht in der Baur Kaufwelt seine Motivation für ECHT Oberfranken deutlich.

Bemerkung: Bilder der dritten ECHTnacht in der Baur Kaufwelt Altenkunstadt werden folgen.

Ja, meine Damen und Herren, ich möchte Sie natürlich auch ganz herzlich hier, in der Verlockungen jeder Art bietenden Bauer Kaufwelt Willkommen heißen. Guten Abend.

Besonders Grüßen möchte ich die Wirtschaft. Die Wirtschaft deswegen, denn wir haben gerade gehört, welch großes und interessantes Unternehmen hier bei uns die Baur Kaufwelt darstellt. […]

Ja, meine Damen und Herren, ich freue mich sehr, dass wir heute diese ECHTnacht hier veranstalten können. In diesem sehr schönen Ambiente. Und ich möchte ihnen ganz kurz zu Beginn sagen, warum wir eigentlich dieses ECHT Oberfranken machen. Warum ich das mache und welche Rolle diese ECHT Nacht dabei spielt.

Ich fange mit meiner Person an. Ich habe über 40 Jahre ein Familienunternehmen der Keramik mit geleitet. Als geschäftsführender Gesellschafter der Firma Bauschert, wir stellen technische Keramik her und haben ungefähr 1500 Leute und sitzen vorwiegend im Landkreis Kronach.

Mit meiner Pensionierung habe ich es dann nicht ruhen wollen und habe mich selbstständig gemacht und habe heute ein Unternehmen mit ungefähr 60 Leuten, in dem wir einerseits Porzellan herstellen und zum anderen für die Chemische Industrie arbeiten. Und aus dieser Sicht des Tätigseins im unternehmerischen Bereich aber auch in dem regionalen Bereich, denn ich bin gleichzeitig Vorsitzender des Fördervereins Kronach Creativ, ist mir klar geworden, es hat keinen Sinn darauf zu warten, wenn wir in Oberfranken vorankommen wollen, dass uns der Staat oder die Regierung helfen kann.

Wir müssen — meine ich — unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Und aus diesem heraus, habe ich mit vielen Gleichgesinnten versucht, Dinge in Bewegung zu bringen. Ehrlich gesagt, wie so oft, ist dieses "man möchte", "man sollte", "man könnte" der wesentliche Tenor. Aber aus dem Konjunktiv wird nicht wirklich was. Und insofern habe ich mich entschlossen nicht mehr zu sagen "man müsste", sondern ich sage "ich mache". Und insofern haben ich seinerzeit den Vorsitz bei Kronach Creativ übernommen und dann haben wir in der Zwischenzeit eine ganze Menge Projekte und interessante Ideen, Aktivitäten entwickelt, die im Landkreis Kronach zu so einer gewissen Aufbruchsstimmung geführt haben. Vielleicht hat schon jemand etwas von "Kronach leuchtet" oder auch von dem Familienportal gehört.

Aus dieser Erfolgserfahrung heraus, war mir dann klar, es wäre eigentlich interessant, wenn man diese Idee in irgendeiner Form in eine Bewegung erweitern könnte. Und um das eben auch unter die Leute zu bringen, um diese Idee zu transportieren, hatte ich dann die Gelegenheit, mit meiner Mitstreiterin Cornelia Masel-Huth, die Idee zu entwickeln zu ECHT Oberfranken. Wir haben das gestartet. Ich denke mir, wenn wir in der Lage wären, mit diesem Heft einen gewissen Beitrag zu leisten, zu einem besseren, selbstbewussteren Verständnis dessen, was wir sind in Oberfranken, was wir haben und was wir können, dann wäre das sicher insgesamt für die Entwicklung Oberfrankens sehr hilfreich. Ich könnte mir vorstellen, dass wir, wie sie Herr Prof. Diepold das letztlich formuliert haben, vielleicht doch deutlich machen könnten, dass wir hier in Oberfranken im Zentrum Europas tätig sind und dass München eigentlich zum peripheren Raum zu zählen wäre.

Einen Gruß möchte ich noch nachholen, der gilt unserer Jugend.

Wir haben heute eine ganze Reihe von jungen Leuten hier, von sechs oder sieben Schulen, zusammen mit den Leitern dieser Schulen. Ihnen mein ganz besonderer Gruß, denn ich glaube es ist außerordentlich wichtig, dass wir besser miteinander ins Gespräch kommen. Wir Älteren mit der Jugend.

Die jungen Leute sollen wirklich sehen und erkennen dürfen, dass Oberfranken ihnen eine wirklich gute Zukunft bieten kann. Wir, die Älteren, sollten sehr aufmerksam zuhören — den Jugendlichen — welche Wünsche und Ideen sie haben, denn wenn wir diese zukünftigen Bedürfnisse, als Informationen versuchen umzusetzen, werden wir sicherlich unserer Zeit ein Stück voraus und leistungsfähiger als andere sein. Das wäre ein Wunsch von mir und deswegen nochmal ein ganz herzliches Willkommen an die Jugendlichen von mir und mischen sie sich unters Volk und kommen sie ins Gespräch untereinander.

Bleibt der dritte Punkt – warum ECHTnacht?

Es gibt für mich drei Gründe. Wir möchten ihnen zusammen mit dem Team von Baur natürlich einen wirklich schönen, vergnüglichen und unterhaltsamen Abend bieten. Wir möchten aber andererseits — wie ich bereits erwähnt habe —, diese Ideen transportieren. Wir könnten in Oberfranken eine Art Bewegung in Gang setzen, wenn wir alle wirklich wollen und das tun.

Und insofern wäre es schön, wenn dieser Abend auch genutzt würde, um über diese Gedanken einmal nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Um Ideen auszutauschen und vielleicht den ein oder anderen Plan, für eine Aktivität in diese Richtung zu schmieden. Das wäre mir ein echtes Anliegen.

Und der dritte Grund wäre, wenn wir in der Lage wären, ECHT Oberfranken zu einem gewissen Sprachrohr für diese Idee zu machen, dann — Menschen, Ideen, Perspektiven — dann wäre ich auch sehr froh und wenn es ihnen gefällt, dieses Magazin, dann haben sie natürlich durchaus die Möglichkeit es zu abonnieren. Und wenn es ihnen als mögliche Werbeplattform interessant erscheint — immerhin 14.000 Exemplare, hochwertig gedruckt —, dann sind sie natürlich herzlich eingeladen, eine Anzeige aufzugeben. Denn von alleine finanziert sich sowas natürlich auch nicht.

Viele haben mich gefragt, warum tust du dir das an? Und ich habe gesagt — naja, letztlich sollte man das tun, woran man Freude hat. Und viele in meinem Alter kaufen sich dann noch nen Ferrari, um mal so richtig aufzufallen.

ECHT Oberfranken ist mein Ferrari

Insofern, wenn sie diese Idee als richtig erkennen und sehen, würden sie natürlich auch mit einer Unterstützung unserer Aktivitäten einen guten Beitrag leisten, denn jeder möchte ja ein guter Mensch sein und jeder möchte ja eigentlich etwas für Oberfranken tun und Oberfranken mit uns voran bringen.

Dass die ECHTnacht heute möglich geworden ist, verdanken wir einem tollen Zusammenwirken all der Kooperationspartner, die sie heute beobachten können. Ich möchte sie jetzt nicht im Einzelnen erwähnen aber stellvertretend mich ganz herzlich bedanken, bei der Baur Kaufwelt und ihrem Repräsentanten.

Herr Opelt, herzlichen Dank!

Ich wünschen Ihnen allen - uns allen - einen vergnüglichen und schönen Abend.

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