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Bekenntnis zum Standort Oberfranken von Marc Opelt,

Vorsitzender der Geschäftsführung Baur-Gruppe

Herr Marc Opelt, Vorsitzender der Geschäftsführung Baur-Gruppe, sprach anlässlich der dritten ECHTnacht in der Baur Kaufwelt ein klares Bekenntnis zum Standort Oberfranken aus. Wir geben die Bergüßungsrede im folgenden wörtlich wieder.

Vorbemerkung: Bilder der dritten ECHTnacht in der Baur Kaufwelt Altenkunstadt werden folgen.

Sehr geehrte Gäste, auch im Namen der Geschäftsführung von Baur, darf ich Sie heute hier in unserer Kaufwelt Baur sehr sehr herzlich willkommen heißen. Mein Kollege Albert Klein aus der Geschäftsführung ist auch da, ich seh ihn da so dazwischen … Der Herr Klein und der Herr Hegedüsch, wir sind ja heute Abend sozusagen die Hausherren und für uns ist es eine ganz besondere Ehre, Sie lieber Herr Kober und auch Ihre Gäste bei uns willkommen zu heißen — zur, wie ich gelernt habe, mittlerweile 3. ECHTnacht.

Ja, einige von Ihnen, kennen die Kaufwelt vielleicht noch nicht oder sind seit längerer Zeit zum ersten mal wieder hier. Ich würde mich freuen, wenn Sie überrascht waren, als Sie die Kaufwelt nach langer Zeit vielleicht zum ersten mal wieder gesehen haben und überrascht, positiv, über das was sich hier in den letzten Monaten, in den letzten zwei Jahren getan hat.

Diejenigen, die die Kaufwelt noch von ganz früher kennen, die wissen ja wahrscheinlich, dass die Kaufwelt mal einen ganz anderen Sinn und Zweck hatte — nämlich als sie gegründet worden ist in den 60-er Jahren war sie als der "Katalog zum anfassen" gedacht. Wir haben hier über Jahre hinweg unsere besten Kunden in Bussen aus ganz Deutschland hergefahren und die konnten dann hier die Ware die wir in unserem Katalog angeboten haben ausprobieren, anschauen und natürlich auch kaufen. Die Zeiten haben sich allerdings verändert — und zwar dramatisch verändert — und genauso, wie wir unser Kerngeschäftsmodel, nämlich den Versandhandel, drastisch verändern mussten, so mussten wir sukzessive natürlich auch das Geschäftsmodel der Kaufwelt Baur verändern.

Bei uns im Kerngeschäft machen wir mittlerweile 70% — in manchen von unseren Marken wie beispielsweise "I’m walking", fast 85% — schon im Internet und man kann heute sagen, Baur ist zu einem e-Commerce Unternehmen geworden. Und das ist schön zu sehen, wie das funktioniert. Und das sehen wir nicht nur an unseren eigenen Wachstumszahlen und unserer Rendite die wir wieder haben, sondern ab und zu bekommen wir das auch von außerhalb zurückgemeldet. So hat uns zum Beispiel die Zeitung Euro am Sonntag, im letzten Jahr, zum e-Commerce Versender des Jahres gewählt.

Aber genauso wie wir unsere Kernmarken umstellen mussten, gab es natürlich Veränderungen für die Kaufwelt. Die Anzahl der Sammelbesteller ist über die Jahre dramatisch zurückgegangen und wie sie wahrscheinlich wissen, haben auch die normalen Kaufhäuser, als Einkaufsstätten in den Innenstädten große Probleme bekommen. Und all das haben wir in Betracht gezogen, als wir angefangen haben das Konzept der Kaufwelt innerhalb von zwei Jahren drastisch zu verändern.

Wir haben 3 Millionen Euro investiert, hier in die Flächen auf den sie stehen und haben dann vor 1 ½ Jahren die Kauffeld neu eröffnet. Unser Ziel war es von Anfang an, hier in Oberfranken die größte und kompetenteste Mode und Lifestyle Angebotsfläche in Oberfranken zu schaffen. Und unsere Vision ist es natürlich auch dieses Haus immer weiter zu entwickeln und weiterhin zu einem Textilmagneten in Oberfranken zu entwickeln. Und warum soll uns das auch nicht gelingen? Denn es ist uns auch in anderen Geschäftsmodellen die nicht einfach waren, in den letzten Jahren gelungen, wieder erfolgreich zu sein.

Aber was hat das jetzt alles mit der heutigen Nacht zu tun — und mit dem Magazin ECHT?

Ich meine eine ganze Menge, denn auch das Magazin ECHT thematisiert immer wieder Menschen, Ideen, Konzepte und Erfolgsgeschichten und Perspektiven in und aus Oberfranken. Und dafür gibt es gute Gründe, es gibt ja viele Leute die sagen, richtige – auch geschäftliche Perspektiven - entstehen nur noch in Großstädten oder in großstadtnahen Gebieten.

Ich finde, dass Oberfranken hier ein gutes Gegenbeispiel ist. Nämlich letztendlich geht es darum, motivierte, ausgebildete Leute zu haben, mit guten Ideen, mit Tatenkraft — die sind letztendlich erfolgreich. Die sind dann erfolgreich — auch in Oberfranken und nicht nur in städtischen Gebieten! Und Baur, wir gehören seit 1925 hier in den Landkreis Lichtenfels, als Dr. Friedrich Baur die Firma gegründet hat und wir bekennen uns auch heute aus vollem Herzen zu Oberfranken.

Wir investieren hier am Standort sehr viel Geld und sehr viel Herzblut, weil wir sagen, die Region ist unsere Identität und wir stehen dazu.

Aktuell geben wir über 4000 Mitarbeitern hier in Oberfranken Arbeit und dabei sind auch ganz ganz viele junge Leute dabei, die wir hier ausbilden. Wir haben aktuell 122 Auszubildende bei uns und das in rund 22 verschiedenen Ausbildungsberufen. Das geht vom Fotografen bis hin zu Dialog Kaufleuten, Webdesignern und einfachen Kaufleuten.

Das Schöne daran ist, fast alle von diesen jungen Menschen, können wir nach dieser Ausbildung eine Perspektive bei uns bieten. Und die Investition in unsere logistischen Facilitäten hatte ich genannt, wir haben ja in Summe in der Baur-Gruppe zwei Schwerpunkte. Der eine Schwerpunkt ist insbesondere der e-Commerce Handel und der andere Schwerpunkt ist Logistik. Wir sind der zweitgrößte logistische Standtort innerhalb der Otto-Group. Wir wickeln hier also auch ganz viele Firmen ab in der Otto-Group. Und wir haben gleichzeitig die BFS, wo wir auch unsere Dienstleistungen anderen Unternehmen anbieten. Wie zum Beispiel: s’Oliver oder der Frontline-Shop und vielen anderen. Das ist ein Bekenntnis zu Oberfranken, wir geben aber auch noch andere Bekenntnisse, in dem wir uns auch für die Umwelt engagieren.

Da machen wir viele Dinge, die teilweise aus kleinen Ideen heraus entstehen und die meisten Ideen und das ist das Schöne, entstehen aus unserem Mitarbeiterkreis. Da fällt mir zum Beispiel die Bach–Patenschaft von unserem Weismain hier ein, wo Auszubildende immer wieder neue Fische einsetzen etc. Aber auch größere Investitionen, wie das Blockheizkraftwerk das wir gerade bauen, in Altenkunstadt. Mit diesem sehr umweltfreundlichen Heizkraftwerk, werden wir umweltfreundlich Energie für unsere Standtorte hier zur Verfügung stellen.

Nicht nur wir engagieren uns natürlich in Oberfranken und auch für Oberfranken, sondern es gibt viele andere erfolgreiche Unternehmen. Das sind zum Teil große Unternehmen wie Brose oder auch BOSCH aber das sind natürlich auch die vielen Mittelständler, wir bezeichnen uns auch als Mittelständler, die ich immer wieder auch treffe in der IHK zum Beispiel.

Diese ganzen Unternehmen machen Oberfranken aus und mein Appell heute Abend geht vor allem an die Jugend. Sie haben auch in Oberfranken sehr gute Perspektiven. Sie haben sehr gute Möglichkeiten sich im Betrieb ausbilden zu lassen aber auch in Schulen ausbilden zu lassen und das würde sie auch in die Situation versetzen, in Oberfranken erfolgreich zu sein.

Ja liebe Gäste, damit bin ich schon am Ende meiner Ausführung und möchte mich an dieser Stelle sehr sehr herzlich für ihre Aufmerksamkeit bedanken. Ich freue mich sehr, dass sie heute Abend bei uns sind und ich wünsche Ihnen eine echt fantastische ECHTnacht und möchte jetzt das Wort an Herrn Kober übergeben, der Herausgeber der ECHT Oberfranken. Vielen Dank.

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