Hintergrund der ECHTnacht und von ECHT Oberfranken
Am Besten können die Initiatoren der ECHTnacht und des Magazins ECHT Oberfranken den Hintergrund berichten.
Katja Herrmann moderierte das Gespräch mit Cornelia Masel-Huth, Projektleiterin, und Rainer Kober, Herausgeber von ECHT Oberfranken. Sie machte gleich zu Beginn deutlich: Die ECHTnacht, das ist ein Begriff der eng mit ECHT Oberfranken verbunden ist, einem neuen Magazin aus der Region, für die Region, das künftig auf den Markt kommen wird.
ECHTnacht und ECHT Oberfranken — zwei stark verwobene Projekte
Katja Herrmann: "Herr Kober, ich denke, das müssen Sie uns jetzt mal erklären: ECHTnacht und ECHT Oberfranken, die beiden Projekte sind eng miteinander verwoben. Aber vielleicht erklären Sie erst einmal, welche Idee dahinter steckt."
Rainer Kober: "... Wir wollen von den besten Seiten Oberfrankens berichten. Von den Persönlichkeiten die hier gestalten, von den Schönheiten, von der Vielfalt, und dem, was Oberfranken ECHT macht."
Die ECHTnacht sei eine Möglichkeit, dass alle diejenigen, wie die Gäste der ersten ECHTnacht dazu beitragen, den Prozess zu gestalten. Engagierte Menschen Oberfrankens werden zusammen kommen und miteinander Ideen entwickeln und eine Ausrichtung finden, die uns hier in Oberfranken weiter bringen wird, führte Rainer Kober weiter aus.
Katja Herrmann: "Wen wollen Sie denn mit dem Magazin ECHT Oberfranken ansprechen? Wir sehen ja hier schon den Untertitel "Menschen Ideen Perspektiven", aber an wen richtet sich denn das Magazin?"
Rainer Kober: "Genau an die Zielgruppe derjenigen Menschen, die — wie Sie auch — empfinden, dass wir in Oberfranken zwar große Herausforderungen haben werden — in Zukunft. Dass wir eigentlich auch gewohnt sind, mit den Schwierigkeiten umzugehen und uns darauf einzustellen, uns gut anpassen können, aber dass es eben wirklich auch unseres ganzen Einsatzes bedarf in Zukunft, um Oberfranken nicht schrumpfen zu lassen."
Katja Herrmann: "Da gebe ich Ihnen natürlich Recht. ECHT Oberfranken wird 6 mal im Jahr erscheinen. Und Frau Masel-Huth, Sie sind dafür verantwortlich die Seiten zu füllen. Mit welchen Themen, mit welchen Inhalten werden Sie ECHT Oberfranken füllen?"
Welche Inhalte wird ECHT Oberfranken besitzen?
Cornelia Masel-Huth.: "Wir haben vor, im positiven Sinn, keinen investigativen Journalismus zu betreiben, sondern — wie Herr Kober schon sagte — die positiven Seiten Oberfrankens darzustellen, aus all diesen Bereichen, die Sie hier sehen können: Von Wirtschaft und Gesellschaft, Kultur und Bildung bis hin zu Ausflugszielen und dabei natürlich immer die Menschen im Blickfeld!"
"Und wir wollen auch ein großzügiges überschaubares geordnetes Layout haben" fügte Cornelia Masel-Huth hinzu.
Katja Herrmann: "Also Sie zeigen einfach Oberfranken in seiner ganzen Vielfalt, was die Region ausmacht. Die erste Ausgabe erscheint im Juli und vielleicht geben Sie uns schon mal einen kleinen Einblick? Welche Themen erwarten dann den Leser in Oberfranken?"
Cornelia Masel-Huth: "Unser Anliegen ist es, möglichst aus allen Landkreisen dieses Regierungsbezirkes einen Beitrag zu bringen. Denn oft ist es ja so, dass dieses sehr unterschiedlich auch geschichtlich geprägte Gebiet überhaupt nicht miteinander kommuniziert. Unser Anliegen ist es, die Menschen in Oberfranken zueinander zu bringen. Das ist auch ein Anliegen dieser ECHTnacht ... Wir werden natürlich — deswegen erscheinen wir auch in der ersten Juli-Woche — den Tag der Franken noch mitnehmen und wir werden vor allem eine interessante Photo- und auch inhaltliche Strecke haben — über Oberfranken leuchtet, Kronach leuchtet. Und dadurch auch einen Hinweis geben, dass Sie kurz nach dem Erscheinen unseres ersten Magazins alle herzlich eingeladen sind, nach Kronach, zu "Kronach leuchtet" zu kommen."
Die Vision von ECHT Oberfranken
Katja Herrmann: "Herr Kober, Sie gehen damit ja auch ein hohes finanzielles Risiko ein. Was ist denn Ihre Vision für ECHT Oberfranken, wo soll es denn mal hingehen?"
Rainer Kober: "Was mir ein Herzensanliegen wäre: Wenn man in jeder Familie fragt, wann kommt denn das nächste Magazin heraus? Wenn wir tatsächlich in der Lage wären, so viel Interessantes zu berichten, dass umgekehrt jeder Euro, der in Werbung investiert wird, sich amortisieren würde."
Katja Herrmann: "Das wünschen wir Ihnen von Herzen! ... Nun ergänzend dazu, die erste ECHTnacht, das bedeutet ja auch, das wird nicht die letzte sein. In welchem Rhythmus werden diese - ja ich möchte mal sagen gesellschaftlichen Veranstaltungen - stattfinden? Wo man sich dann auch persönlich kennen lernen kann, wo man persönlich in Kontakt kommt und das gesamte kreative Potenzial der Region letzten Endes ausschöpfen kann."
Cornelia Masel-Huth: "Unser Wunsch wäre es, zu jedem Magazin so eine ECHTnacht zu veranstalten."
Und sie ergänzte: "Ich möchte betonen, dass es auch mit der Organisation eine besondere Bewandtnis hat, weil alle Beteiligten an diesem Abend, sowohl die Musik, Frau Gombringer, die Modenschau, das Buffet der Eremitage — von Herrn Waigel — alles in Kooperation passiert. Das heisst, jeder der Beteiligten bringt sich hier mit seinem Part ein und ist an dieser ECHTnacht komplett in Eigenverantwortung beteiligt. Wir müssen jedesmal auch suchen, ob wir Künstler, ob wir einen Gastronomen oder eine Cateringfirma finden, die bei uns mitmachen."
Katja Herrmann: "... Ich darf Sie einladen, sich heute kennen zu lernen. Ich darf Sie einladen, heute die Gelegenheit zu nutzen, in angenehmer Atmosphäre Kontakte zu knüpfen. Das sind hier alles Menschen die Mut haben, die leistungsfähig sind, die etwas vorwärts bringen können, die es zum Teil schon tun. Ich bin überzeugt, wenn Sie gemeinsam anpacken — oder, wenn wir gemeinsam anpacken — dann bringen wir Oberfranken ein ganzes Stück weit nach vorne."