"Gerade eben Oberfranken, wo es die verschiedenen Teilräumlichkeiten gibt, die wir alle, die wir hier leben, durchaus kennen und die durchaus manchmal liebenswert sind." Oberfranken müsste jedoch noch viel stärker nach Aussen auftreten, dafür sei dies nur ein erster Schritt gewesen, ergänzte Staatssekretärin Huml.
Forum Zukunft Oberfranken wird gegründet
Gleichzeitig wurde 1998 das Forum Oberfranken unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber gegründet, um auch das Regionalmanagement Oberfranken weiter voran zu bringen.
Fusion der beiden Vereine 2007
Frau Staatssekretärin Melanie Huml erläuterte: "2007, als der damalige Vorsitzende Werner Schnappauf, und der Regierungspräsident Hans Angerer die beiden Vereine fusioniert haben, weil sie festgestellt haben, dass es wichtig ist, die Kräfte zu bündeln." Und sie ergänzt: "Daher kommt auch unser Doppelname, der manchmal für den einen oder anderen etwas sperrig ist: Oberfranken Offensiv - Forum Zukunft Oberfranken." Dies sollte symbolisieren, dass man die beiden Vereine, alle Ideen, alles, was da schon dahinter gestellt war, bündeln wollte, um es gemeinsam voran zu bringen.
Ziele der Vereinsfusion
Das Ziel dieser Vereinsfusion war auch zusätzlich, die Kompetenzen zu bündeln.
Eine Einheitlichkeit des Auftritts nach Aussen zu erreichen. Auch damals war schon der Gedanke da: Wir wollen versuchen als Gesamt-Oberfranken wahrgenommen zu werden. "Wahrgenommen werden eben auch in dem Wettbewerb der Regionen. Wir befinden uns im Wettbewerb der Regionen." erläuterte Staatssekretärin Huml die Notwendigkeit des einheitlichen Auftritts für den künftigen Erfolg der gemeinsamen Region.
Sie ergänzte, dass es wichtig sei, dass denen, die nach Oberfranken kommen, die nach Oberfranken ziehen, die in Oberfranken leben, sofort klar ist, warum sie gerne hier in der Region sind. Wörtlich führte sie aus: "Warum sie sich freuen sollten, wenn ihr Arbeitsplatz hier in der Region Oberfranken ist und nicht woanders."
Plattform für gesamtoberfränkische Interessen
Frau Staatssekretärin Melanie Huml stellte dar: Entscheidend sei, dass wir als Gesamtoberfranken wahrgenommen werden. Es müsse gezeigt werden, welche Attraktivität der Lebensraum hier bietet und welche Attraktivität die Arbeitsplätze hier vor Ort haben. Auch zu zeigen, was unsere Unternehmer — unsere Unternehmen — hier leisten, sei wichtig. Die Menschen mit ihren Ecken und Kanten stünden im Zentrum und seien nicht beliebig austauschbar.
Sie fügte hinzu: "Und daher der Entschluss der Vorstandschaft und auch der anderen Mitglieder des Steuerungskreises: Wir gehen diesen Dachmarkenprozess. Und, es ist ein Prozess gewesen. Sie werden es nachher noch erfahren. Frau Professor Mayer-Johanssen von Metadesign, die uns begleitet hat in diesem Prozess, die uns auch immer wieder angestossen, angestuppst und unsere Kreativität, unser "was sind wir?", "wie fühlen wir uns?", "was ist da los?", "wo wollen wir hin?", "was sind unsere Ziele?" aus uns herausgekitzelt hat, um diese Dachmarke, diese Marke hinter der wir Oberfranken uns alle wiederfinden werden, zu formulieren."
Aufforderung zum Mitmachen!
"Ich möchte Sie begeistern: Dass Sie mitmachen, dass wir als Oberfranken auftreten, um den Wettbewerb der Regionen bestehen zu können", forderte Sie alle auf.
Der Wunsch von Staatssekretärin Huml: "Dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen, und heute Abend nach Hause gehen und morgen Abend unseren Freunden und Bekannten ganz begeistert erzählen: Du ich war da gestern in Thurnau dabei. Wie wäre es denn, können wir das nicht für uns umsetzen?"